Obsidian & Claude: Setup #1

Ich beschreibe hier meinen Weg, die beiden zu verknüpfen. Natürlich gibt es auch andere Wege, einige habe ich ausprobiert. Diesen hier finde ich am einfachsten und zugleich effizientesten. Was braucht man dafür?

  • Einen Claude Pro – Account. Kostet gleich viel wie alle anderen, etwa €20. Das sind im Moment eine Pizza und ein Bier. Schon auch gut. Aber kein Vergleich. Kann im Prinzip durch jede andere KI ersetzt werden, falls nötig (s. Obsidian).
  • Obsidian. Für Privatanwender kostenlos, aber auch kommerziell (mit Sync und Publish) sehr erschwinglich. Auch wichtig: in Ontario, außerhalb der Reichweite des Wahnsinnigen.

Das ist die Einkaufsliste. An Fähigkeiten wäre zumindest Unerschrockenheit wichtig: manches läuft im Terminal, ich versuche aber alles so anzugeben, dass man das auch ahnungslos bewerkstelligen kann.

Übersicht

Was haben wir vor? All unsere Daten sind in einem Ordner gespeichert, der von Obsidian verwendet wird. Obsidian ist hier eher nur ein Anzeigeinstrument – es findet alles auf Datei/Ordnerebene statt. Die Dateien sind in Standardformat, das ist Text (optimalerweise Markdown) – aber natürlich können Fremdformate verarbeitet werden. Das erklärt auch, warum dieser Ansatz unabhängig von den verwendeten Werkzeugen ist: jede anständige KI sollte damit umgehen können, jedes PKM-Werkzeug auch. Wenn nicht, fliegt es hier schon raus.

Wenn man Obsidian installiert, fragt es nach genau diesem Ordner (der hier „Vault“) heißt und genau damit kann man auch beginnen. Idealerweise ist dieser Ordner im Netz zugänglich, dann kann man von überall aus arbeiten. iCloud erweist sich hier als suboptimal (und proprietär), Nextcloud ist bewährt, Open Source und der Dienst meiner Wahl. Dieser Ordner heißt hier Elysion.

In genau diesem Ordner startet man ein Terminal (Windows: Kommandozeile) und dort dann claude. Das ist dann claude code, aber keine Angst: wir programmieren keine einzige Zeile. Wir chatten wie gewohnt.

Ich habe das selbst genau so durchgeführt und wusste mich gut geführt: wir begleiten den ganzen Weg mit KI, natürlich mit Claude selbst. Damit wird das Ergebnis dann genau das, was jede:r möchte. Also:

  1. Starte Claude, bevorzugt mit dem stärksten Modell in deinem Desktop.
  2. Starte ein Terminal im Ordner dort claude (muss vielleicht installiert werden).
  3. Starte Obsidian und den Ordner als Deinen Vault.

Ich habe mich ab diesem Zeitpunkt mit Claude unterhalten und meine aktuelle Situation beschrieben: dass ich schon ein paar Dokumente habe, die zentral sind, dass ich schon eine Idee für meine Ordnerstruktur habe (und wie siehst Du das?), usw. Einfach leiten lassen und folgen. Heißt: Im Terminal dann das tun, was ihr beide (Du und Claude) für sinnvoll erachtet. Damit entsteht eine maßgeschneiderte Struktur. Einziger Schritt vorher:

Die Vorarbeit: Claude muss wissen, dass wir mit Obsidian arbeiten

Wenn Du das machst, wird alles gleich noch ein bisschen schöner. Claude erzeugt sowieso Markdown-Dateien, aber mit dieser Einstellung schauen die in Obsidian auch noch schön aus. Ein Repo in Github enthält die nötigen Dateien:

git clone https://github.com/kepano/obsidian-claude /tmp/obsidian-claude
cp -r /tmp/obsidian-claude/skills ~/Nextcloud/Elysion/.claude/skills

Für Windows müsste man in der Kommandozeile eingeben:

(noch keine Ahnung)

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